EDI: ein Ziel – ein Weg – ein Partner

ESnav Exchange Service für MS-Dynamics NAV

Daten auf elektronischem Wege auszutauschen nimmt einen immer höher werdenden Stellenwert ein. ESnav stellt sich dieser Herausforderung durch konsequente Standardisierung mit einem Höchst­maß an Flexibilität. Dabei ist ESnav längst keine reine EDI Schnitt­stelle mehr, auch wenn dies nach wie vor im Vordergrund steht. Einsätze im Bereich der Automobil­industrie mit VDA gehören ebenso zum Standard. Durch die Möglichkeit, mehrere Konverter oder Über­tragungs­wege zu benutzen, können eine Verbindung mit dem LobsterData (unserer Rechen­zentrums-Anbindung) und eine direkte ASCII oder VDA Verbindung parallel installiert sein.

ESnav arbeitet fast durchgängig mandanten­übergreifend. Dadurch wird ermöglicht, mit nur einem Klienten oder Application-Server Daten für alle Mandanten zu senden und zu empfangen. Als weitere Option kann ESnav empfangene Belege via Forward zu anderen Navision Datenbanken weiterleiten. Es genügt z.B. ein EDI-Konverter, um mehrere entfernte Betriebe mit Daten zu versorgen.

Durch Gruppierung von Debitoren oder Kreditoren können selbst große Handels­ketten und Verbände bzw. Konzerne gemeinsam verwaltet und abgewickelt werden. Dabei ist es gleichgültig, ob diese vom Konverter ebenfalls als Einheit gesehen werden oder jeder Beteiligte eine eigene Übermittlungsadresse besitzt.

Verarbeitung der Importbelege

Ein Importbeleg wird in drei Stufen gelesen. Die erste Stufe ist die direkte Abbildung der ankommenden Belegstruktur. Als Hauptformat kommt hierbei das datenbank- / feldbasierte StdDat-Format zum Einsatz aber auch XML oder Flat Text mit fester Satzlänge.

Im nächsten Schritt konvertiert die Schnittstelle die Daten in ein internes Beleg­format, um sie nachbearbeiten, korrigieren oder ergänzen zu lassen bzw. zu prüfen. Vorgenommene Änderungen werden protokolliert oder für Folgebelege als Vorgabe gespeichert. Nur geprüfte Belege werden in einen endgültigen Beleg übernommen. Jeder dieser Schritte kann automatisiert erfolgen, sodass nur wenige unklare Belege nachbearbeitet werden müssen.

Verarbeitung der Exportbelege

Bei Exportbelegen gilt die gleiche Vorgehensweise. Zuerst bereitet die Schnitt­stelle lokale Infor­mationen mit zusätzlichen für die Übertragung benötigten Daten auf.

Der Export­prozess erzeugt Daten in dem Format, in dem sie letztendlich übertragen werden, bevor sie fertig formatiert die Datenbank verlassen. Eine Zeit­steuerung sorgt dafür, dass jeder Beleg zum gewünschten Zeitpunkt (täglich, wöchentlich, monatlich,…) zum Partner übertragen wird. Auch beim Senden kann jeder Schritt nach eigenen Vorstellungen automatisiert werden.

Da nur wenige Datenbanken wirklich im Standard Verwendung finden, besitzt ESnav einige wenige Codeunits, in denen sich zusätzliche Anfor­derungen einbinden lassen, ohne dabei den Schnitt­stellen­standard zu verändern. Viele bekannte Anforderungen von Handels­partnern, sind bereits vorgesehen. So ist es möglich, eine freie Rabatt­struktur über mehrere Ebenen und Stufen, baumartig aufzubauen. Andere Funktionalitäten wie die Formatierung von Produkt-, Positions- und Kopftexten befinden sich bereits in den Konfigurations­optionen eines Beleges.

ESnav ist eine Schnitt­stelle, die trotz aller Individualität der Einzel­an­forderung gerecht wird, ohne den "Standard" aufzugeben.

Installationen in den unterschiedlichsten Branchen sprechen für sich:
Sanitär, Lebensmittel, Getränke, Bekleidung, Baustoffe, Handelsgüter, Mineralöl, Automotive